Wer ist die „Vulkangruppe“?

An der Sachlage für die Betroffenen hat sich unterdessen wenig geändert. Noch immer sind rund 27.800 Haushalte und rund 1.450 Gewerbekunden ohne Strom. Bis Donnerstagnachmittag soll die Versorgung für alle wiederhergestellt sein. Unterdessen rücken die mutmaßlichen Täter in den Fokus. Die linksextreme „Vulkangruppe“ hatte sich zu der Tat bekannt. Seit 2011 hat sie damit wohl mindestens zwölf Anschläge verübt.

Dennoch ist relativ wenig über die Gruppe bekannt. Der Berliner Verfassungsschutz ordnet sie dem gewaltorientierten, anarchistischen Spektrum der linksextremistischen Szene zu. Wie viele Personen in der Gruppe aktiv sind, ist unklar. Das aktuelle Bekennerschreiben macht einige Experten jedoch stutzig: Grammatik, Rechtschreibung, Aufbau – all das könnte auch auf russische Hintermänner hindeuten.  

Sicherheitskreise halten die These, dass Russland mit dem Anschlag zu tun hat, für möglich, aber nicht für plausibel. Mein Kollege Alexander Fröhlich hat sich intensiv mit dem Mysterium „Vulkangruppe“ auseinandergesetzt (T+).

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