Sommerspaß: Korea, Picknick, Kanu-Polo und Barfußpark
Mit Berlin um die Welt: Südkorea – Koreanische Kultur in Berlin ist nicht nur Kimchi und Bibimbap. Auch wenn diese Spezialitäten aus Korea ziemlich lecker sind (zu probieren etwa im SSAM am Kottbusser Damm oder im Gogogi am Weinbergsweg), befassen wir uns heute mit koreanischem Design. Zu finden ist das im Concept Store Knok am Südstern, wo die seit 2012 in Berlin lebende Koreanerin Haelan Kim Mode und Accessoires von Designern aus ihrer Heimat verkauft. Viele der Teile kommen direkt aus Seoul, der südkoreanischen Hauptstadt und mittlerweile auch „Fashionmetropole“. Bezeichnend für den koreanischen Stil ist eine Mischung aus zurückhaltender Schlichtheit, geraden Schnitten und ausgefallener Asymmetrie. Ein Bild davon kann man sich von Mo-Sa (11-19 Uhr) in der Hasenheide 54 machen. Einwohner Südkoreas in Berlin: 5182 (Stand Ende Dezember 2018)
Sommerspaß: Picknick im Österreichpark – Vom Spaziergang durch den Schlossgarten Charlottenburg und dem anschließenden Flanieren am Bonhoefferufer entlang in südlicher Richtung erschöpft, lassen Sie sich im Österreichpark an der Sömmeringstraße 1 auf einer Salzburger Almbank nieder und genießen bei der verdienten Jause den Blick auf steirische Apfelbäume und alpine Steinlandschaften. Dazu noch ein mitgebrachter Gespritzter – so lässt es sich kaiserlich verweilen!
Sommersport: Kanu-Polo – Wer normales Paddeln zu langweilig findet, sollte diesen „Ballsport“ probieren. In Einerkajaks versuchen die Spieler, einen Ball mit Paddeln und Händen ins gegnerische Tor zu befördern. Dabei dürfen Angreifer auch mit dem eigenen Kajak geblockt werden; es kann also nass und rumplig werden. Die Tore hängen an den Enden des Spielfeldes über dem Wasser. Für Ältere weniger geeignet.
Für alles Weitere: Kajak-Club Nord-West Berlin e.V. Trainiert wird auf dem Wasser an der Grenze von Spandau zu Reinickendorf. Probetraining: montags ab 17 Uhr und samstags ab 10.30 Uhr.
Jottwede (Janz weit draußen): Barfußpark Beelitz – Man reist mit Schuhen an, braucht sie aber gar nicht: Der Barfußpark Beelitz mit insgesamt drei Kilometern Wegstrecke, über 60 Erlebnisstationen sowie Balancier- und Spielgeräten ist perfekt für einen kleinen Halbtagesnaturtrip (der sich dank Baumwipfelpfad nebenan verlängern lässt). Einfach mit dem RE7 ca. 45 Minuten bis zum Bahnhof Beelitz-Heilstätten fahren und dann noch etwa 500 Meter der Beschilderung folgen. Täglich geöffnet von 10-18 Uhr, am Wochenende eine Stunde länger. Der Eintritt kostet 5,50 bis 7,50 Euro, Familientarife gibt es auch.