Bildungsverwaltung fordert harte Kontrolle der Testpflicht

Berlins Schulen setzen ab Montag die Testpflicht für Schülerinnen und Schüler um. Manche nehmen dabei die Vorgaben locker. Der Senat ruft nach Strenge. Von Lorenz Maroldt

Bildungsverwaltung fordert harte Kontrolle der Testpflicht
Ab Montag sind Corona-Tests an Schulen in Berlin zweimal in der Woche vorgeschrieben. Foto: Christoph Soeder/dpa

An den Schulen beginnen heute die Testwochen – rein dürfen erstmal (fast) alle, wer drinnen positiv getestet wird, muss wieder gehen. Außerschulische Tests (zuhause) sollen nur in Ausnahmefällen akzeptiert werden („Härtefallregelung“). Elternvertretungen, Kollegien und Psychologen protestieren, manche Schulen gehen locker mit den Vorgaben um („Testkassetten sind nicht vorzulegen“, schreibt z.B. die Ludwig-Hoffmann-Grundschule Friedrichshain), die Bildungsverwaltung fordert eine harte Kontrolle („Eine Bescheinigung über das negative Testergebnis ist der Schule vorzulegen“). In Steglitz-Zehlendorf lädt die CDU für Mittwoch, 17 Uhr zu einer großen Zoom-Konferenz mit dem Landeselternausschuss-Vorsitzenden Norman Heise ein – präsentiert werden soll „eine Lösung, die Ihren Kindern eine professionelle und zertifizierte Testung (mit Nachweis) möglichst am Ort der Schule ermöglicht.“