Beitrag Daniel Böldt
Es folgt ein Gedicht: „Der Lorenz“.
Seit drei Jahrzehnten, fast schon ein Rekord,
schreibt Lorenz für den Tagesspiegel, Wort für Wort.
Vor zehn Jahren war’s dann so weit
Den Checkpoint geboren, Berlin war bereit.
Große und kleine Geschichten erzählt,
Mal bitter, mal süß, mal richtig gequält.
Ob Wowi, ob Giffey, ob Wegner aufs Korn.
Lesen wollt sich keiner, allen war's ein Dorn.
Und dann Michi Müller, sprach einst recht vergrimmt
Nicht alles, was so im Checkpoint steht, stimmt!
Doch Lorenz trat einfach zur Seit‘, nur einen Schritt:
Gab’s je bessere Werbung für’n Checkpoint als dit?
Ein Mann voll Geschichten, ein Mann gar mit Band
Lorenz Maroldt, Berlin-Newspaper-Man.
Ob Scherz, ob Ernst, mal kantig, mal ironisch,
Der Checkpoint bleibt bunt – und für Berlin: ikonisch.
(Daniel Böldt)