„Das war kein Glanzauftritt“: Neuer Chief Digital Officer irritiert bei Ankunft in Berlin

Der „breitbeinige Auftritt“ von Chief Digital Officer Matthias Hundt sowie sein Verhalten gegenüber den geladenen Fachleuten im Ausschuss sorgten für Zweifel an seiner Eignung. Von Anke Myrrhe und Robert Kiesel.

„Das war kein Glanzauftritt“: Neuer Chief Digital Officer irritiert bei Ankunft in Berlin
Foto: picture alliance / dpa / Christoph Soeder

Als Nachfolger der nach Brandenburg gewechselten Martina Klement (CSU) hat der neue Chief Digital Officer Matthias Hundt eine hochkomplexe Aufgabe übernommen – und gleich Zweifel an seiner Eignung aufkommen lassen. In einer Ausschuss-Anhörung zur geplanten Novelle des Datenschutzgesetzes tadelte er die geladenen Fachleute, was die Ausschussmitglieder als unangemessen und unprofessionell empfanden. Zuvor hatte Hundt bereits bei seiner Premiere im Rat der Bürgermeister Irritationen ausgelöst. „Das war kein Glanzauftritt“, sagte ein Bürgermeister später, eine Bürgermeisterin störte sich am breitbeinigen Auftritt. Lässt nichts Gutes ahnen für den schwer aufgeladenen Prozess der Verwaltungsreform, der vor allem einen Vermittler und Moderator bräuchte.