Parteifreund beschreibt AfD-Kalbitz als gestörten Neonazi
Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den bereits zuvor auf Eis liegenden und am Nachmittag schließlich zurückgetretenen Potsdamer AfD-Fraktionschef Andreas Kalbitz, der seinen Vertreter mit einem nett gemeinten Faustschlag ins Krankenhaus befördert haben soll. Nach der Tat steht die Truppe offenbar nicht mehr so fest wie bisher hinter ihrem Führer: Unter der Überschrift „Andras, bitte geh“ erläutert der durchaus eher wut- als gutbürgerliche Fraktionsmitarbeiter Kai Laubach (Spross der Identitären Bewegung und laut Facebookprofil „M/W/D, also männlich, weiß, deutsch“) mit der Kenntnis des Insiders, warum er den AfD-Prügelknaben für einen verhaltensgestörten, gemeingefährlichen Neonazi hält. Es könnte belanglos sein, wenn nicht vor knapp einem Jahr 22 Prozent der Brandenburger Wähler für Kalbitz & Co. gestimmt hätten.