Konzept der solidarischen Mieterhöhung

Zunächst aber schauen wir auf eine überraschende Offensive des Immobilienunternehmens „Deutsche Wohnen“ (110.000 Einheiten in Berlin): Vorstandschef Michael Zahn veröffentlicht heute Abend das Konzept einer „solidarischen Mieterhöhung“ - wir haben die wichtigsten Punkte für Sie schon mal rausgesucht:

1) „Solidarmodell“ von Vermietern, Mietern und Politik
2) Einkommensabhängige Mietsteigerungen
3) Obergrenzen für die Belastung von Mietern
4) Quoten für Geringverdiener im Neubau
5) Mieterhöhungen für Besserverdienende trotz Mietendeckels
6) Wohngipfel beim Regierenden Bürgermeister

Weitere Zitate des „Deutsche-Wohnen“-Chefs Michael Zahn:

Zum Mietendeckel des Senats: „Der bringt eher Chaos und sät Zwietracht – es gibt noch andere Wege, die Mietentwicklung zu dämpfen“.

Zur Belastung von Mietern: „Niemand soll mehr als 30 Prozent seines Nettoeinkommens für die Miete ausgeben müssen.“

Zum Wohnungsmarkt: „Es gibt in Berlin zu wenige Wohnungen, und es gibt Spekulationen, die zu teilweise unanständigen Preisen führen.“

Zur Idee eines „Sozialmodells“: „Es gibt viele, die genug verdienen, um sich Mietsteigerungen im Rahmen des Mietspiegels oder nach einer Modernisierung leisten zu können.