Sicherheitsgipfel-Gelder für den Leopoldplatz: Mitte meldet drastische Kürzungen

Apropos Geld: Am Mittwoch warf Friedrichshain-Kreuzberg dem Senat vor, Mittel aus dem Sicherheitsgipfel für Straßensozialarbeit am Kotti gestrichen zu haben (Checkpoint vom 5. Februar). Nun gibt’s ähnliche Vorwürfe aus dem Wedding. Der Abgeordnete Taylan Kurt postete am Abend gemeinsam mit Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger und dem Bezirksverordneten Tarek Massalme (alle Grüne) via Instagram: „Der Senat halbiert die Mittel für den Leopoldplatz.“

2025 standen demnach 1,2 Millionen Euro zur Verfügung – in diesem Jahr sollen es noch 640.000 Euro sein. Die Kürzung wurde dem Checkpoint aus mehreren Quellen bestätigt. Kurt kritisiert: Die Arbeit von Initiativen, der Stadtteilvertretung, Fixpunkt und Anwohnerinnen und Anwohnern werde zunichte gemacht, es gebe weniger Geld für soziale Angebote und Kultur sowie weniger Unterstützung für Suchtkranke und Obdachlose. Noch im November hatte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) mit Blick auf die Verteilung der Gelder betont: „Wir brauchen in der Tat Verlässlichkeit.“