Wegner besucht Re:publica
Zufall oder Chiffre? Am letzten Tag der Digitalmesse „Re:publica“ hat Kai Wegner Joe Chialo (beide CDU) bei einer Runde „Behördenpingpong“ gewinnen lassen (Foto hier) – angeblich. Die bürgermeisterliche Tischtennis-Niederlage habe jedoch keinen Einfluss auf den Senatsfrieden, antwortet die Senatskanzlei auf Checkpoint-Anfrage. Der Regierende selbst hat sich bei der Messe mit Antworten zurückgehalten.Versprechen hat er aber gemacht: Für schnellere LED-Umrüstung der Straßenlaternen (Warschaugeschwindigkeit!), flotte Digitalisierung, ein zentrales Vorgehen statt Klein-Klein in den Bezirken. Konkrete Lösungen haben weder der Regierende noch seine Chief Digital Officer (CSO) Martina Klement verraten. Aber gut: Man sei ja auch erst fünf Wochen und sechs Tage im Amt, sagt Wegner bei seinem Rundgang. „Ja, ich zähle die Tage noch.“
Wirklich willkommen war der CDU-Mann bei der Re:publica übrigens ebenso wenig wie sein Parteikollege Friedrich Merz am Montag. Im Vorbeigehen ruft Wegner ein Gast hinterher: „Ah, Lord Voldemort!“