Samstagmorgen
Samstagmorgen – Mit dem Satz „Ich esse meinen Kopf“ kommt übrigens die Überforderung zum Ausdruck, die viele angesichts der allgemeinen Lage zwischen Pandemie, Krieg und unzähligen anderen Problemherden der Gegenwart verspüren. Wer es ruhiger und aufgeräumter angehen möchte, blickt dagegen in die gute, alte Vergangenheit: Das Deutsche Historische Museum (Unter den Linden 2) zeigt gleich mehrere Perspektiven auf sie: Fotografin Herlinde Koelbl hat Angela Merkel ausgiebig portraitiert, immer wieder, durch die ganze Laufbahn hindurch. Die Ausstellung „Richard Wagner und das deutsche Gefühl“ blickt in kompositorische Höhenflüge am Abgrund der deutschen Ideologiengeschichte. Und bei „Karl Marx und der Kapitalismus“ steigen zwei klassische Kontrahenten in einen dialektischen Ring.