Offenbar weitere Panne bei Neuköllner Neonazi-Fahndung
Abgesehen von offenkundiger Nachlässigkeit war auch von „softwarebedingten Defiziten“ die Rede, als die Polizei im November dem Innenausschuss ihr Versagen beim Schutz des bekanntermaßen von Rechtsradikalen bedrohten Neuköllner Linken-Politikers Ferat Koçak erklären sollte: Ein Beamter habe aus einem abgehörten Telefonat von Neonazis den Namen „Kotschak“ notiert, und die Datenbanken der Polizei seien technisch nicht in der Lage zu einem phonetischen Abgleich. Jetzt berichtet die „taz“ von der Antwort auf eine Anfrage des Linken-MdA Niklas Schrader, derzufolge die Technik den Klang sehr wohl hätte abgleichen können: Alle drei von der Polizei genutzten Systeme enthielten diese Funktion.