Schon mehr als eine Milliarde ausgezahlt, aber Gemeinnützige müssen bangen

Der erste April war Amt-aber-glücklich-Tag, nach allem, was man hört: Von überall her schallt Dankbarkeit für die nun doch schnell ausgezahlte Soforthilfe der Investitionsbank IBB.
Nach dem technisch wackeligen Start ist offenbar gelungen, was viele kaum zu hoffen wagten: Vorläufige Rettung für die, denen die Stilllegung der Stadt schon jetzt an die Existenz geht. „Meine acht Mitarbeiter sehen jetzt wieder einen kleinen Lichtstreif am Horizont“, schreibt CP-Leser Jörg S., der am Freitag Nr. 145.228 in der virtuellen Warteschlange war, Montagfrüh das Soforthilfe-Formular absenden konnte und Dienstag das Geld auf dem Konto hatte.
Ähnliches Lob ist von Gastronomen und Künstlern sowie aus dem Kulturbetrieb zu hören. Rund eine Milliarde Euro wurden überwiesen. Nicht aus diesem Topf versorgt sind allerdings allerdings ausgerechnet gemeinnützige, sozial orientierte Unternehmen und Träger, die konstruktionsbedingt kaum Rücklagen haben.