Rekonstruktion eines dramatischen Staus

Aktivisten der Gruppe „Letzte Generation“ haben gestern wieder eine Straße blockiert (diesmal war der Platz der Vereinten Nationen dran), außerdem beschmierten sie die Parteizentralen von SPD, FDP und Grünen mit orangener Farbe und klebten sich an Wänden fest – trotz aller Kritik an ihren Aktionen auch von Sympathisanten der Klimaproteste. Seit der Blockade der A100 vom Vortag, in deren Verlauf ein Rüstwagen der Feuerwehr in einem Stau stecken blieb und erst mit Verspätung an einem Unfallort eintraf (eine schwer verletzte Radfahrerin war unter einem Betonmischer eingeklemmt), wächst in der Stadt die Wut auf die Demonstranten. Aber welche Schuld tragen Sie konkret? Wie wäre der Einsatz ohne Blockade verlaufen? Wann ist genau was passiert? Unsere Kollegen Julius Betschka und Henning Onken haben den Tag minutiös nachrecherchiert – mit ein paar überraschenden Erkenntnissen. Ihren Text können Sie hier lesen (Abo).