S-Bahn baut – und muss sich im Parlament rechtfertigen

Bei der S-Bahn beginnt an diesem Freitag eine der größten baubedingten Sperrungen seit Jahren: Östlich des Nöldnerplatzes fährt bis Mitte November fast nichts mehr. Zigtausende Fahrgäste müssen in Ersatzbusse, Regionalzüge oder die U5 umsteigen, sofern sie reinpassen. Während der Sperrung will die S-Bahn neue Sicherungstechnik und ein elektronisches Stellwerk installieren. Zur Vorbereitung haben Techniker die Strecke vor zwei Wochen aus Versehen schon mal für ein paar Stunden lahmgelegt. Kurz darauf beschlossen die R2G-Fraktionen wegen der „spürbaren Häufung von Ausfällen und Problemen“, Leute von S-Bahn, DB Netz und Siemens zur Anhörung in den Hauptausschuss zu laden. Einen Termin gibt es noch nicht, aber die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen. Prinzipiell zumindest.