Zwölf Prozent mehr Verkehr am BER: Viel Flugbetrieb im Süden auf der sogenannten „Kotzkurve“
Der Berliner Flughafen BER freut sich über regeren Betrieb. Knapp die Hälfte aller Flugstarts geht über die Südbahn, die wegen ihrer Blitzwende auch „Kotzkurve“ genannt wird. Von Stefan Jacobs.
An unserem Lieblingsflughafen sind im ersten Halbjahr 11,8 Millionen Passagiere gestartet oder gelandet. Das sind zwölf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Flugbewegungen stieg entsprechend auf rund 87.000, davon rund 18.000 im Juni. Für Südberliner noch interessanter dürfte ein Blick auf die genutzten Flugrouten sein. Laut Flughafengesellschaft wurden im Juni 9470 Bewegungen über die Süd- und 8165 über die stadtnähere Nordbahn abgewickelt. Für Feinschmecker: 600 Mal wurde im Juni über die für Berlin besonders laute Müggelseeroute (von der Nordbahn nordostwärts) gestartet und 525 Mal über die Hoffmannkurve (von der Südbahn ostwärts mit Blitzwende nach Südwesten). Zu dieser ist im Fachmagazin „Aero-Telegraph“ ein Artikel mit der wunderbaren Überschrift „Kotzkurve sorgt am BER weiter für Sorgenfalten“ erschienen.