Der Heinrichplatz wird zum Rio-Reiser-Platz
Kreuzberg war Rio Reisers Heimat, nun wird der Heinrichplatz nach ihm benannt. Das Bethanien gleich nebenan war in den siebziger Jahren dank seiner Songs das berühmteste besetzte Haus Berlins – die „Scherben“, Reisers Band, waren dabei und lieferten den Soundtrack zur Bewegung. Doch als der Sänger in den achtziger Jahren mal wieder ins Bethanien wollte, wurde er an der Tür abgewiesen: „Schlagerfuzzis kommen hier nicht rein.“ Im Interview mit unserem Kollegen Lars Spannagel (hier zu lesen / Abo) spricht sein Bruder Gerd über den Mythos Kreuzberg – und die neue Aktualität von Ton Steine Scherben: „Widerstand leisten – Rio wäre sofort dabei“.