1. Mai in Berlin: Polizei beobachtet „Migrantifa“ wegen antisemitischer Parolen
Antisemitismus I: Die Berliner Polizei bereitet sich nach den anti-israelischen und antisemitischen Aufmärschen am Wochenende auf ähnliche Vorfälle am ersten Mai vor. Besonders den zuletzt immer größeren Block der „Migrantifa“ werde man beobachten, sagte ein Sprecher. Im vergangenen Jahr wurden aus dieser Gruppe heraus antisemitische Vorfälle festgestellt. Der Verfassungsschutz rechnet mit bis zu 20.000 Menschen, die am Sonntag vom Herzbergplatz in Neukölln an den Oranienplatz nach Kreuzberg ziehen wollen. Die Organisatoren der Proteste beschweren sich, dass der Bezirk Neukölln ihre Demonstration mit Straßenfesten „erschwert“ – unter anderem stören sich die Linksradikalen an einem Fest zum Fastenbrechen in Kooperation mit dem Deutsch-Arabischen Zentrum und einem Kinderfest am Rathaus. Welche Demonstrationen am Wochenende in Berlin geplant sind und wer dort (nicht) erwünscht ist, schreibt Frank Bachner.