Chips mit Sicherheitslücken

Die „FAZ“ macht heute auf mit dem Bild eines Kartoffelchips – aber es kann niemandem schmecken, welche weltweit alarmierende Nachricht damit illustriert wird: Die Prozessoren („Chips“) der Firma Intel, die in Milliarden von Computern und Smartphones stecken, haben eine gravierende Sicherheitslücke – Hacker können dieses Einfallstor nutzen, um private Daten wie Passwörter abzugreifen. Michael Schwarz von der TU Graz, der mit seinem Team die Schwachstelle entdeckt hatte, sagte gestern unserem Kollegen Oliver Voß: „Wir waren selbst schockiert, dass das funktioniert“, und: „Wir können im Prinzip alles mitlesen, was Sie gerade eintippen.“ Was den Checkpoint betrifft, hätte Schwarz Ihnen gegenüber damit allerdings nur einen leichten zeitlichen Vorsprung.