Berliner U-Bahnhöfe im Check

Spannender als so mancher Podcast: U-Bahn fahren. Oft noch spannender: ein- und aussteigen. 175 Bahnhöfe gibt’s in Berlin, jeder ein eigenes Universum mit oft kuriosen Google-Rezensionen.

Zu den Überperformern zählt die quietschbunte U-Paulsternstraße (4,2 Sterne): „Entweder war der Architekt extremer Kinderfreund oder auf LSD.“ Oder auch die U-Museuminsel (4,7 Sterne): „Vollkommen unberlinerisch, sauber und ordentlich.“ Probleme macht offensichtlich die U-Leinestraße (2,9 Sterne): „Auf der Suche nach Stress? Interessiert, neue Schimpfwörter zu lernen? Dann sind Sie hier genau richtig!“ Oder auch die U-Turmstraße (3,3 Sterne): „Stell dir vor, es ist Montagnachmittag und Menschen rauchen auf dem Bahnsteig Crack.“

Ein seriöses Ranking ist leider kaum möglich. Teils bewerten nur fünf Nutzer einen Bahnhof, teils mehr als tausend. Also fragen wir Sie: Welcher U-Bahnhof ist überraschend schön? Welcher ist schlicht unterirdisch? Und warum? Schicken Sie uns Ihren Top- und Ihren Flop-U-Bahnhof an checkpoint@tagesspiegel.de. Letztere leiten wir an die BVG weiter, mit der freundlichen Bitte um Frühjahrsputz.