Tierisches Berlin

Vier tierische Nachrichten haben wir noch:

Heute ist „Schaftag“ auf dem Tempelhofer Feld. Die Viecher haben viel zu mähen, aber wenig zu meckern: Die künftige Koalition, so ist zu hören, will vorerst keinen neuen Versuch einer Randbebauung des ehemaligen Flughafengeländes starten.

Die Gentrifizierung hat jetzt auch Eugen (46) getroffen: Der Mississippi-Alligator musste seine Wohnung im Tierpark Friedrichsfelde räumen und lebt jetzt in Budapest. Die Berliner Bude wird abgerissen, auf dem Gelände entsteht ein Forschungsgebäude (und hätte ich meine Jahreskarte noch, würde ich sie jetzt den Löwen zum Fraß vorwerfen).  

Jetzt können Sie auch noch den Vogel des Jahres wählen – aber welcher der fünf Kandidaten soll’s denn sein? Für Entscheidungsschwache gibt es jetzt tatsächlich einen „Bird-O-Mat“, der dabei hilft, den eigenen Favoriten zu finden. Es funktioniert tatsächlich: Bei mir kam der Bluthänfling dabei heraus (welche Schlüsse auch immer sich daraus nun wieder für mich ergeben). Vielleicht probieren Sie es ja hier auch mal aus.

Vom entführten und dann irgendwo in Kreuzberg freigelassenen Terrier Oskar gibt es zwar immer wieder eine Spur, aber leider noch immer keine heiße (dafür ein paar Verwechslungen). Kaia, Leni, Rike und Felix haben jetzt einen Finderlohn von 5000 Euro ausgelobt. Eine neue Suchaktion startet heute um 15 Uhr am Görlitzer Bahnhof, Ecke Wiener Straße. Weitere Infos und Bilder gibt’s hier.

Und hier noch etwas aus der großen Politik: Sabine Rennefanz hat jahrelang für die „Berliner Zeitung“ gearbeitet, jetzt schreibt sie für den Tagesspiegel. In ihrer zweiten Kolumne beschäftigt sie sich mit Angela Merkel und dem Osten („Die späte Eitelkeit der Kanzlerin“) – und kommt zu einem verblüffenden Schluss. Ihr Text erscheint am Sonntag im Tagesspiegel, mit dem Plus-Abo können Sie ihn aber hier auch jetzt schon lesen.