Ehemaliger Berliner SEK-Beamter startet Petition für höhere Strafen bei Messerangriffen

Kaum eine Woche vergeht ohne Meldungen über tödliche Messerattacken. Die Bundespolizei verbietet wegen der Zunahme solcher Gewalttaten per Allgemeinverfügung das Tragen von Messern an 15 Berliner Bahnhöfen und dem Potsdamer Hauptbahnhof für weitere vier Wochen (jeweils von 14 bis 4 Uhr) – und kündigt verstärkte Kontrollen an. Der ehemalige Berliner SEK-Beamte Karsten Loest hat eine Online-Petition dafür gestartet, dass Messerattacken immer mit Haftstrafen geahndet werden. „Messerangriffe sind selbst für Spezialkräfte schwer abzuwehren“, schreibt Loest zur Begründung. „Bürger sind in der Regel chancenlos.“ Bis Sonntagabend haben mehr als 60.000 Menschen unterschrieben. Was Loest sich davon verspricht, erklärt er in einem kurzen Tagesspiegel-Interview.