Zum Tod von Sigmund Jähn und Günter Kunert

als Sigmund Jähn am 26. August 1978 von der Erde abhob, hatte er von Marx das „Manifest“, von Goethe den „Faust“ und vom DDR-Fernsehen das Sandmännchen im Gepäck. Einen Tag später jubelte das „Neue Deutschland“ auf der Titelseite: „Der erste Deutsche im All ein Bürger der DDR“. Am Sonnabend ist Jähn, der 82 Jahre alt wurde, in Strausberg bei Berlin gestorben. In seinem Nachruf für den Tagesspiegel schreibt heute Checkpoint-Autor Robert Ide:

Er war ein Vorbild, wie es die DDR immer haben wollte im Wettlauf mit dem Westen, der bis zu den Sternen reichte.