Senat bietet Dienstleistung „Lorem ipsum“ an
Hunderte Services offeriert die Hauptstadt auf ihrer Homepage, von A wie „Abfälle“ bis Z wie „Zweitwohnungssteuer“. Aber warum ist da auch eine auf Latein? Von Lorenz Maroldt
Hunderte Dienstleistungen bietet der Senat auf berlin.de an, von A wie „Abfälle: Genehmigung für Sammler, Beförderer, Händler und Makler“ bis Z wie „Zweitwohnungssteuer bezahlen“. Zwischen „Lohnsteuerhilfeverein: Anerkennung“ und „Mahn- und Vollstreckungsbescheid“ findet sich dann auch die berühmte Berliner Dienstleistung „Lorem ipsum“ (entdeckt von CP-Leser Moritz Metz, geeignet nur für Absolventen des Checkpoint-Kurses „Latinum rabidus“, Agenturleute und AD’s dürfen gähnen).
Voraussetzungen:
+ „Consetetur sadipscing elitr“
+ „Nam liber tempor cum soluta nobis“
+ „Duis autem vel eum iriure dolor“
Erforderliche Unterlagen:
+ „At vero eos et accusam“
+ „Stet clita kasd gubergren“
+ „Stet clita kasd gubergren“
+ „Lorem ipsum dolor sit amet“
+ „consetetur sadipscing elitr“
Rechtsgrundlagen:
+ „sed diam voluptua (SDV), §1“
Durchschnittliche Bearbeitungszeit:
„1-2 ipsum“
Wow, nur 1 bis 2 ipsum! Aber das Allerbeste an „Lorem ispum“ ist: Im Gegensatz zu den Bürgerämtern sind hier sogar noch Termine frei. Ich habe gleich mal einen gebucht, und zwar für den 12. August um 22 Uhr. Die Bestätigung kam prompt: Vorgangsnummer 480208, Code zur Absage fd51. „Gebühren: keine.“ Super – das scheint ja so eine Art Service-Joker zu sein! Na dann, Sie haben einen Wunsch frei: Welche Dienstleistung soll der Senat für Sie innerhalb von 1 bis 2 ipsum erledigen? Nur ernstgemeinte Zuschriften bitte an checkpoint@tagesspiegel.de.