Linke: Müllers Baupläne machen keinen Sinn

Regiermeister Michael Müller hatte vor vier Wochen extra seinen Sommerurlaub unterbrochen, um den aus seiner Sicht zu wenig ambitionierten Stadtentwicklungsplan Wohnen von der Tagesordnung des Senats zu nehmen zwecks Nacharbeit durch Bausenatorin Katrin Lompscher. Das hätte er sich sparen können, wie ihm Linken-Landeschefin Katina Schubert jetzt via dpa ausrichtet: „Es macht keinen Sinn, mal eben noch ein paar weitere Entwicklungsgebiete auszuweisen“, wenn der Markt für Planer, Ingenieure und Baufirmen leergefegt sei. Am Dienstag steht der Plan wieder auf der Tagesordnung des Senats. „Ich gehe davon aus, dass er dann beschlossen wird“, sagt Schubert. Die Stimmung bei R2G dürfte dann mindestens auf Traufhöhe sein. Oder sie bleibt vorsorglich im Keller.