Endlich: Porsche und Privatjet in einer Farbe
Es gibt aber auch hoffnungsvolle Nachrichten – denn das neben Corona größte Menschheitsproblem der Neuzeit wurde soeben nahezu unbemerkt mit einem genialen Trick gelöst: „Endlich passt der Porsche auch zum Business-Jet“, meldet die „Wirtschaftswoche“. Und damit endet eine der katastrophalsten optischen Umweltverschmutzungen überhaupt – wir schauen nochmal rein in den Text: „An Privat-Jet-Terminals kann man oft beobachten, wie schwarze Limousinen vor weißen Flugzeugen halten.“ Was für eine Schande, was für eine Peinlichkeit!
Die psychologische Folge für die Nutzer ist brutal, der Schaden für die Weltwirtschaft unermesslich. Hier die Lösung: „Porsche und Embraer bieten jetzt ein farblich harmonierendes Auto-Flugzeug-Paket“ an – und das bereits ab 9,2 Millionen Euro. Dafür gibt es dann auch „eine Zweifarb-Lackierung in Platinsilbermetallic und mattem Jetgraumetallic, von der sich jeweils Zierstreifen in Brillantchrom und Speedblau abheben“. Und „auch innen sorgen Blauakzente, ein aufgedruckter künstlicher Horizont in der Stoppuhr des Sport-Chrono-Pakets sowie eine Extraportion Carbon für das passende Ambiente.“
Und falls Sie jetzt denken „Muss denn das sein?“: Hannes Soltau versucht Ihnen hier zu erklären, „warum der Hass auf Superreiche gefährlich ist“ (Abo). Er bezieht sich dabei u.a. auf den Urvater der Kapitalismuskritik, also auf Karl Marx – denn der warnte bereits im Vorwort von „Das Kapital“ davor, ökonomische Missstände auf einzelne Personen zu reduzieren. Es kommentiert Rosa von Praunheim: „Nicht der Superreiche ist pervers, sondern das System, in dem er lebt.“