Weitere Ermittlungspannen im Fall Amri

Im Fall des Berliner Weihnachtsmarktattentäters Anis Amri hat es offenbar eine weitere Ermittlungspanne gegeben. Ein syrischer Flüchtling soll die Behörden zweimal vor dem späteren Attentäter gewarnt haben. Das berichtet das ZDF-Magazin "Frontal 21". Der Mann soll im Herbst 2015 und dann noch einmal im Juni 2016 Amri als radikalen und gefährlichen Islamisten mit Kontakten zum IS bezeichnet haben. Der Zeuge wurde natürlich vernommen - Wochen nach dem Anschlag am 19. Dezember 2016. Noch bis zum 23. Oktober ist übrigens der Entwurf für das Mahnmal im Roten Rathaus ausgestellt, das an die Opfer des Anschlags erinnern soll.