Sicherheitsgipfel in Berlin: Regierender Bürgermeister Wegner will hart gegen organisierte Kriminalität vorgehen
Nicht abgesagt wird der heutige Sicherheitsgipfel in Berlin. Im Mittelpunkt stehen die zwei großen Drogenumschlagsplätze der Stadt: der Görlitzer Park in Kreuzberg und der Leopoldplatz im Wedding. Und die Frage: Wie kriegt Berlin sie sicher – nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung im Görli vor allem für Frauen? Im Interview mit dem Tagesspiegel hat CDU-Regiermeister Kai Wegner ein paar markige Ankündigungen gemacht. Hier eine Auswahl:
+++ „Die Zahl der Straftaten im Görlitzer Park ist inakzeptabel. Ich werde das nicht länger dulden.“
+++ „Ich will auch nicht länger ertragen, dass dort 14-jährige Mädchen von Drogendealern abhängig gemacht und in die Prostitution getrieben werden.“
+++ Mehrfachtäter müssten „mit aller Anstrengung“ abgeschoben werden.
+++ „Wir wollen an die Hintermänner ran, an die organisierte Kriminalität, an die Banden, die den Drogenhandel organisieren. Die Wohlfühlzeit für Clans ist vorbei.“
Wenn sich im Landeskriminalamt da mal niemand am Kaffee verschluckt. Auch um die Verhinderung der nächsten Silvesterkrawalle soll es gehen – bei der Feuerwehr erhoffen sie sich davon aber wenig bis gar nichts.
Den Rest unseres großen Interviews mit Wegner lesen Sie heute im Tagesspiegel.