Was wirklich zählt zum Fest
Kein Zweifel: Weihnachten steht nicht nur vor der Tür, sondern hat bereits einen Fuß in derselben. Die Hysterie ums Fest ist schon so groß, dass sich das halbe Land über eine Grußkarte aus dem Kanzleramt entzweit, auf der das W-Wort fehlt: „Egal woran Sie glauben – wir wünschen Ihnen eine besinnliche Zeit und einen guten Start ins neue Jahr“, wichtelt es aus der Abteilung der Integrationsbeauftragten Annette Widmann-Mauz (CDU), ohne Weihnachten zu nennen. Eigentlich liest sich das ja ziemlich integrierend. Denn laut einer aktuellen Erhebung feiern sage und schreibe 17 Millionen Deutsche über 18 nicht mal das Fest der Liebe. Was soll also der Streit um W-Manns Bart? Die wirklich wichtigen W-Fragen sind doch ganz andere: Echte Baumkerzen oder elektrische? Pute oder Gans? Grün- oder Rotkohl?