Immer weniger Chefinnen im öffentlichen Dienst

Der Tagesspiegel widmet sich heute in einer Schwerpunktausgabe dem Großthema „Frauen in Führungspositionen“ – von der Weltpolitik bis zum Bezirksamt. Ein überraschendes Rechercheergebnis ist der sogar wieder sinkende Anteil weiblicher Chefs in Berlins öffentlichem Dienst. Auch in der Privatwirtschaft ging es zuletzt nicht mehr voran, wobei Berlin mit rund 35 Prozent weiblichen Führungskräften im Bundesvergleich noch relativ gut abschneidet. Für den Kulturbetrieb lautet die Diagnose, dass sich ganz oben die Herrenabteilung befindet. Das Abgeordnetenhaus (Frauenanteile: AfD 12%, CDU 13%, FDP 17%, SPD 40%, Linke 52%, Grüne 56%), das heute zum Thema debattiert, wird hoffentlich die richtigen Schlüsse daraus ziehen.