Sieben Corona-Meldungen, die Berliner jetzt kennen müssen

Kurz und knapp: Sieben Berliner Corona-Meldungen, die über das Wochenende hinaus wichtig bleiben:

1. Maskenpflicht in Schulen: Berlin verschärft die Corona-Regeln für alle weiterführenden Schulen. Ab dem kommenden Mittwoch, 18. November, gilt an allen weiterführenden und beruflichen Schulen eine vollständige Maskenpflicht. So soll der Regelunterricht aufrecht erhalten werden.

2. Staffelunterricht: Um die Schülerströme auf dem Weg zu entzerren, müssen alle weiterführenden Schulen den Unterrichtsbeginn über einen Zeitraum von zwei Stunden strecken. Auch Bus und Bahn sollen so leerer werden.

3. Maskenpflicht in Polizeiwagen: Wegen steigender Corona-Zahlen müssen nach Checkpoint-Informationen Polizisten auch in den Autos ab jetzt Masken tragen. Das gilt ab einer Besetzung von zwei Personen, wie aus einem internen Papier des Krisenstabs der Polizei hervorgeht.

4. 150 Ärzte wegen Corona-Vorfällen im Visier: Auch Ärzte leugnen das Virus, fordern zum Maskenverzicht auf oder verschreiben illegal Atteste. Mehr als Hundert Vorfälle sind der Berliner Ärztekammer und Kassenärztlicher Vereinigung bekannt. Die Staatsanwaltschaft prüft eine Strafbarkeit.

5. Impfen in Hallen: Laut einem Bericht der „Berliner Morgenpost“ sollen unter anderem im Flughafen Tempelhof, dem Velodrom und der Messe in leerstehenden Hallen drei von insgesamt sechs geplanten Impfzentren entstehen.

6. Teure Buße für Konzerte: Nach Checkpoint-Informationen will der Senat ein Bußgeld extra für das Durchführen von Konzerten, Theater‑, und Tanzveranstaltungen einführen. Es soll zwischen 1000 und 15.000 Euro liegen.

7. Schützt die Alten! Nach zahlreichen Coronafällen soll eine Pflegeeinrichtung in Lichtenberg evakuiert werden. In der privaten Einrichtung wurden am Freitag 50 Menschen positiv getestet, 27 davon sind Bewohner.