Müllhaufen hält der Deutschen Bahn stand
Binnen zwei Stunden will die S-Bahn per Whatsapp gemeldete Dreckecken beseitigen. Also meldete Tsp-Leser Norbert K. den immerwährenden Müllhaufen um die Treppe am Innsbrucker Platz. „Wir kümmern uns um Ihr Anliegen“, hieß die Antwort am 15.3., und: „Möchten Sie über die Beseitigung informiert werden?“ Das wäre perfekt, antwortete Herr K. – und erhielt die Info: „Gerne teilen wir Ihnen mit, dass die Verschmutzung beseitigt wurde.“ Wurde sie aber nicht, wie Herr K. fünf Tage später samt Beweisfoto zurückschrieb. Da konnte das DB-Reinigungsteam „die vorherigen Konversationen nicht einsehen“, bat um erneute Mitteilung und komplettierte das Servicepaket: „Da Sie keine Informationen über die Beseitigung erhalten möchten, schließen wir jetzt die Konversation.“
Vorsichtshalber hat das CP-Reinigungsteam gestern noch mal die aktuelle Lage am Tatort bzw. Untätigkeitsort gecheckt. Insbesondere die jenes Einkaufswagens, der monatelang als Sammelbehältnis für den sonstigen Müll diente, aber nunmehr umgestülpt obendrauf liegt. Kann also niemand behaupten, es hätte sich nichts getan. Außerdem kann man der Bahn zugute halten, dass der Haufen auf dem Bild bei Google Street View von 2009 noch kaum der Rede wert war.