Kandidat fällt wieder durch: AfD nicht in Untersuchungsausschuss Neukölln beteiligt
Blaues Auge – aber für wen? Die AfD wird nicht an der ersten Sitzung des Untersuchungsausschusses der rechtsextremistischen Anschlagsserie in Neukölln teilnehmen. Die Wahl der AfD-Kandidaten scheiterte gestern im Parlament erneut. Es hätte diesmal für die Wahl gereicht, wenn die AfD-Fraktion vollzählig für die beiden gestimmt hätte. Allerdings waren nur 12 von 13 Abgeordneten da. Gunnar Lindemann, der am Vormittag noch im Parlament saß, fehlte plötzlich. Laut AfD-Fraktionschefin Kristin Brinker wurde Lindemann im Laufe des Tages positiv auf das Coronavirus getestet. Ihre Fraktion will wegen der Nicht-Wahl nun vor das Landesverfassungsgericht ziehen. Die erste Sitzung des Ausschusses am 3. Juni wird die AfD aber verpassen.