Verbotene Demo von Israelfeinden in Neukölln

In Neukölln versammelten sich am Mittwochabend hunderte Israelfeinde zu einer von der Polizei vorab verbotenen Demo. Polizeipräsidentin Barbara Slowik erwartet, dass sich die Lage in den nächsten Tagen weiter zuspitzt. Meinem Kollegen Alexander Fröhlich beschrieb Slowik die Vorkehrungen, mit denen die Behörde das jüdische Leben in Berlin bestmöglich schützen und zur Schau gestellten Antisemitismus unterbinden will. Der Jüdische Turn- und Sportverein Makkabi stellt seinen Spielbetrieb in Berlin aus Sicherheitsgründen vorerst ein.

Den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj erinnert die Situation in Israel an die furchtbare Anfangszeit nach dem russischen Überfall auf die Ukraine. „Es war wichtig, sich nicht allein zu fühlen“, sagte er beim Treffen der Nato-Verteidigungsminister. „Das Gefühl, unterstützt zu werden, kann helfen, dein Land, Menschen und Leben zu retten. Deshalb fordere ich alle Staats- und Regierungschefs auf, Israel zu besuchen und dem Volk ihre Unterstützung zu zeigen.“ Unseren Liveblog zum Krieg in der Ukraine finden Sie hier.

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