Was die Senatskanzlei für Corona-Informationen ausgab

Nicht nur per Social Media hat der Regierende Bürgermeister über die Corona-Lage informiert (CP vom 17.7.), sondern auch mit Medienanzeigen und Postwurfsendungen. Hier eine Übersicht, zusammengestellt von Senatskanzleichef Christian Gaebler:

308.200 Euro gab der Senat für Postwurfsendungen aus. Dazu gab es zwischen April und Juni drei Anzeigen-Durchläufe in 21 Zeitungen und Zeitschriften mit acht verschiedenen Motiven. Insgesamt wurden 44 Anzeigen veröffentlicht, die Kosten dafür betrugen 293.831 Euro. Hier die 21 Medien und die jeweilige Zahl der Anzeigen (in alphabetischer Reihenfolge):
 
Arts of the Working Class (1)
BERLINboxx (2)
Berliner Abendblatt (3)
Berliner Morgenpost (3)
Berliner Woche (2)
Berliner Zeitung (3)
BILD Berlin Brandenburg (5)
B.Z. am Sonntag (5)
Das Magazin (2)
Der Tagesspiegel (3)
EXBERLINER (1)
L-Mag (1)
Mein Viertel (1)
Merhaba (1)
Neues Deutschland (3)
Russkij Berlin (2)
Siegessäule (1)
taz (3)
tip/Zitty-Sonderausgabe (1)
TOP Magazin Berlin (1)

Was die Liste jedenfalls zeigt: Berlin verfügt über ein breites Medienangebot (und so bleibt das hoffentlich auch). Übrigens: Anders als in verschwörungsaffinen Medien wie „Tichys Einblick“ suggeriert, schreiben wir immer noch, was wir wollen (Sie können ja mal bei der Senatskanzlei nachfragen). Und wie kam ich jetzt auf Tichy… ach ja: Als ich dort auf der Website nach dem Interview mit Neuköllns Stadtrat Falko Liecke suchte, wurden da auf einem Banner wüste Warnungen vor allen Medien außer eben „TE“ verbreitet. Und was sagt Liecke zum Gespräch? „Die Themen waren so vielfältig wie unser Neukölln. Man muss nicht jede Meinung teilen, die dort veröffentlicht wird, um trotzdem klare Ansagen zu machen. Das geht mir übrigens bei Tagesspiegel, taz und anderen Zeitungen ganz genauso.“ Wir haben also offenbar nichts verpasst.