„Das iranische Kulturhaus muss schließen“: Abgeordnete Ahmadi über Krieg, Opposition und Irans Zukunft
Als Teenager floh Gollaleh Ahmadi aus Teheran nach Deutschland. Heute sitzt sie für die Grünen im Abgeordnetenhaus und fordert nach Chameneis Tod klare Schritte gegen iranische Propaganda in Berlin. Von Robert Ide.
Tief bewegt und persönlich betroffen sind auch die etwa 20.000 Berlinerinnen und Berliner mit iranischen Wurzeln. Zu ihnen gehört Gollaleh Ahmadi, Sicherheitspolitikerin der Grünen im Abgeordnetenhaus. Geboren 1982 in Teheran floh sie als Teenager nach Deutschland und lebte zunächst mehrere Jahre als Geduldete in einer Geflüchtetenunterkunft in Brandenburg. Im Checkpoint-Interview spricht die Spandauer Abgeordnete über die Zukunft ihrer Heimat – und was man von Berlin aus für sie tun kann.
Frau Ahmadi, was empfinden Sie angesichts des Krieges in Ihrem Heimatland?
Ich telefoniere jeden Tag mit meiner Familie, mich erreichen auch Videos von Menschen, die mir nahestehen.