Kein Weg nach Tegel

Wenn es ein Beispiel bräuchte, das – im Kleinen – deutlich macht, was in der Hauptstadt Deutschlands schiefläuft, dann ist es die Buslinie TXL. Denn immer, wenn es durch die  berlintypischen Guerilla-Baustellen auf der Strecke zwischen dem Flughafen Tegel und dem Alexanderplatz überraschenderweise Staus gibt, wird die Linie teilweise eingestellt. Und Berlin wäre nicht Berlin, wenn nicht alle Beteiligten von BVG über die Polizei bis zum Senat nach dem Motto „Schad' meiner Mutta janüscht, wenn mir die Hände frier'n, warum kooftse mir keene Handschuhe“ einfach mal kapitulieren vor dem Problem. Im Sommer 2016 gab es das Spielchen schon, dann im folgenden Herbst und im vergangenen Sommer. Und die S-Bahn twittert zeitgleich wie unbekümmert dazu, dass bis Ende Januar Verstärkerzüge auf zwei Außenstrecken ausfallen. Wer jetzt denkt, die S-Bahn hat ein Rad ab, liegt gar nicht mal so falsch: Es fehlen Ersatzteile für untenrum.