Kühnert erschreckt die SPD mit Sozialismus

der Berliner Bezirksverordnete Kevin Kühnert aus Lichtenrade wird zum Schlossgespenst der SPD - wie einst Hui Buh auf Burgeck spukt er im Willy-Brandt-Haus mit Thesen zur Kollektivierung herum (Q: Interview mit der „Zeit“). Oha! Der Chef der Jungsozialisten denkt über Sozialismus nach? Ungeheuerlich! Das wäre ja so, als würden Jungliberale vom Liberalismus schwärmen. Verrückt. „Was hat der geraucht?“, fragt deshalb der einflussreiche SPD-MdB Johannes Kahrs und stellte fest: „Legal kann es nicht gewesen sein.“ SPD-Vizekanzler Olaf Scholz flüchtet sich in Ironie („Gott sei Dank liegt meine Juso-Zeit schon über dreißig Jahre zurück, da war der noch gar nicht geboren“), SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil geht auf Distanz („eine Utopie“) – und Michael Frenzel, Präsident des SPD-Wirtschaftsforums, fordert gar einen Parteiausschluss, auch die Gespensterlizenz von Hui Buh wurde ja schließlich wegen widerspenstigen Verhaltens verbrannt. Der Tagesspiegel titelt: „Kühnert erschreckt die SPD mit Sozialismus“. Huh!