Ein Gerücht namens Lisa Paus: Debatte um die Spitzenkandidatin der Berliner Grünen

Zur Abgeordnetenhauswahl in 2026 brauchen die Grünen eine neue Spitzenkandidatin. Bisher fällt häufiger Paus’ Name in Gesprächen, aber es könnte ja auch mal wieder ein Mann sein. Von Daniel Böldt.

Ein Gerücht namens Lisa Paus: Debatte um die Spitzenkandidatin der Berliner Grünen

Nochmal zurück zum Grünen-Parteitag. Nachdem sich die Personaldebatten im Landesvorstand nach der Wahl von Nina Stahr zur Co-Vorsitzenden beruhigt hatten, klopft im Hintergrund schon die nächste Kandidatenfrage an: Wer soll die Berliner Grünen 2026 als Spitzenkandidatin bei der Abgeordnetenhauswahl anführen?

Dass Bettina Jarasch eine dritte Chance erhält, zeichnet sich momentan nicht ab. Dafür fällt in Gesprächen immer häufiger ein anderer Name: Lisa Paus – Mitglied im Grünen-Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf und aktuell noch Bundesfamilienministerin.

Dass Paus in diesem Amt nicht wohl gelitten ist, spricht sowohl für als auch gegen sie als Spitzenkandidatin. Zum einen scheint es nicht unwahrscheinlich, dass Paus nach der Bundestagswahl 2025 eine neue Aufgabe braucht. Gleichzeitig würde sich dann die Frage aufdrängen: Für Berlin reicht’s, oder wie?

Noch haben die Grünen Zeit – in Berlin wird schließlich erst in über zwei Jahren wieder gewählt. Und neben Paus gibt es auch noch andere Optionen. Manche Grüne sagen inzwischen: Es könnte auch mal wieder ein Mann machen.