Aktion Gefahrenmelder: 500 gefährliche Stellen im Berliner Verkehr
Seit der Aktion #Gefahrenmelder herrscht bei Tagesspiegel und Team CP Vollbeschäftigung. Inzwischen ist das Gros der weit mehr als 500 Tweets und Mails gesichtet und vom Datenteam in einen interaktiven Stadtplan eingebaut worden. Die Zwischenbilanz zeigt, dass vermurkste Radwegführungen klar dominieren. Typisch sind Enden unter geparkten Autos oder absurde Schwenks an Baustellen – mal zwischen die Autos, mal zwischen die Fußgänger. Letztere klagen vor allem über schlechte Querungsmöglichkeiten und über Raserei – und alle zusammen über dreiste Falschparker. Interessantes Detail: Von Autofahrern kam nur etwa eine Handvoll Hinweise.
Vielleicht kommt ihnen folgendes niedrigschwellige Angebot gelegen: Unsere Datenleute haben eine komfortable Eingabemaske als Alternative zu den Mails gebaut. Wer also noch was hat (oder seinen Hinweis in der Karte bisher nicht finden kann), kann es hier nachreichen. Was dann daraus wird, ist eine andere Frage. Die Verkehrsverwaltung sagt, sie kümmere sich um das, was bei ihr landet. Das Netzwerk fahrradfreundliches Tempelhof-Schöneberg hat allerdings 100 Hinweise an die Verwaltung ausgewertet, von denen mehr als die Hälfte endete wie ein typischer Berliner Radweg: im Nichts.