Berlinerin sucht ihre entlaufene Bulldogge Hannelore mit allen Mitteln

Bulldog-Dame Hannelore aus Kaulsdorf ist verschwunden. Die Besitzerin setzt alle Hebel in Bewegung, wie sie im Checkpoint-Interview erklärt. Von Robert Ide & Thomas Lippold.

Berlinerin sucht ihre entlaufene Bulldogge Hannelore mit allen Mitteln
Symbolbild. Foto: IMAGO/Westend61

Immerhin ist Berlin nicht auf den Hund gefallen. Und so erschien im Tagesspiegel-E-Paper eine ganzseitige Suchanzeige für Bulldogge Hannelore (zu sehen hier). Janice Richter aus Kaulsdorf hatte sie geschaltet, mein Kollege Thomas Lippold hat mit der 32-Jährigen gesprochen – für die Mund-zu-Hund-Propaganda:

Frau Richter, Ihre Berliner Bulldog-Dame Hannelore verschwand aus einer Hundepension im nördlichen Brandenburg. Wie passiert denn sowas?
Wir hatten Hannelore über Silvester in die Hundepension gegeben, um ihr den Lärm und Stress der Großstadt zu ersparen. Da waren über den Jahreswechsel insgesamt zwölf Hunde, auch der von meiner Mutti. Ich habe meine Hündin erst ein Jahr. Ivy, die Hündin meiner Mama, und meine Hanni sind beste Freundinnen.

Was genau ist vorgefallen?
Am 3. Januar sollte der Rücktransport nach Berlin stattfinden, und meine Mutti bekam einen Anruf, dass die Hanni weg ist. Sie ist wohl beim Verladen der Hunde ins Auto weggelaufen. Und danach war sie wie vom Erdboden verschluckt. Das Gelände da ist eigentlich ziemlich gut gesichert. Wir haben keine Ahnung, wie der Hund da weggelaufen sein könnte. Es passt auch nicht zu Hannelore: Sie liebt Autofahren, sie liebt die Gruppe, sie kennt die Personen – es lässt uns einfach keine Ruhe.

Gab es schon eine Spur?
Leider nein. Wenn sie da über die Dörfer läuft, müsste sie in neun Tagen mal irgendwie gesichtet worden sein. Deswegen wollen wir das so weit wie möglich verbreiten: Vielleicht hat sie ja jemand mitgenommen.

Sie haben ja ihre Suche relativ groß und professionell aufgezogen: Website, Flyer, Anzeigen. Ist das nicht teuer?
Natürlich, das ist schon ein Aufwand. Meine Mutter und ich mieten uns auch ein Auto, um da hochzufahren. Glücklicherweise haben wir auch freiwillige Helfer. Hanni ist ein total lieber, offener Hund und fremdelt gar nicht.

Hannelore – der Hund für echte Wau-Momente.