Quote der E-Autos sinkt trotz Förderung: Carsharing-Anbieter „Miles“ erhöht Verbrenner-Anteil in der Fahrzeugflotte

Das Unternehmen begründet die sinkende Zahl der Elektro-Fahrzeuge mit deren aufwändigem Betrieb. Noch 2023 erhielt „Miles“ eine Million Euro Fördermittel für den Kauf neuer E-Autos. Von Stefan Jacobs.

Quote der E-Autos sinkt trotz Förderung: Carsharing-Anbieter „Miles“ erhöht Verbrenner-Anteil in der Fahrzeugflotte
Foto: imago/photothek

Im September 2023 hat das Carsharing-Unternehmen Miles Mobility vom Bundesverkehrsministerium eine Million Euro Fördergeld zur Beschaffung 373 neuer Elektroautos erhalten. Mit dem Anteil der E-Autos an der (insgesamt gewachsenen) Flotte ging es trotzdem bergab. Die Quote sei von zeitweise 25 Prozent im vergangenen Jahr auf aktuell unter 17 Prozent gesunken, teilt das Unternehmen auf CP-Anfrage mit. Die Zahlen beziehen sich auf die bundesweite Flotte, aber mehr als ein Drittel der insgesamt 21.000 Miles-Autos sind in Berlin stationiert. Als Gründe für die Renaissance der Verbrenner nennt Miles neben der regulären „Ausflottung“ geleaster E-Autos deren aufwändigeren Betrieb durch Zeit und Aufwand fürs Laden, teurere Reparaturen, die „noch ausbaufähige Ladeinfrastruktur“ und die Streichung der Förderprämie für gewerbliche E-Autos im Herbst.