Schüler stehen immer wieder vor verschlossenen Türen

An vielen Brennpunktschulen werden Schultüren nach acht Uhr verriegelt – bis zur großen Pause. Doof, wenn der Bus sich verspätet. Für Checkpoint-Abonnenten. Von Laura Hofmann.

Schüler stehen immer wieder vor verschlossenen Türen
Foto: Kai-Uwe Heinrich

Im wahrsten Sinne des Wortes nicht richtig abgeholt fühlen sich Schülerinnen und Schüler sogenannter Brennpunktschulen in Neukölln und Spandau. Probleme mit Bussen, die entweder gar nicht kommen, zu spät kommen, zu voll sind oder Haltestellen nicht anfahren, waren eins der großen Themen gestern im Progressiven Zentrum. 24 Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klasse diskutierten mit Abgeordneten aus dem AGH ihre Probleme im Alltag und Ideen für die Zukunft. Wenn sie zu spät kommen, weil der Bus nicht oder zu spät kam, werden sie zum Beispiel an einigen Schulen bis zur großen Pause nicht mehr hereingelassen, weil die Türen um 8 Uhr – oft aus Sicherheitsgründen – abgeschlossen werden. Ihre Ideen: Schulbusse einsetzen, Busspuren erweitern, mehr Doppeldecker und XXL-Busse, wie es sie jetzt in Hamburg gibt. Geben wir hiermit an Frau Günther weiter.