Linke Aktivisten verhindern mit Drohung Auftritt von Kabarettistin

Berlin ist ihr „zu jung und zu hip“ und von einer „für das Künstlertum unfruchtbaren Toleranz verseucht“, sagt die 28-jährige hippe Kabarettistin Lisa Eckhart. Was sie über Hamburg sagt, ist unbekannt, aber auftreten darf Eckhart dort nicht: Aus Angst vor Angriffen der linken autonomen Szene luden die Veranstalter des „Harbourfront Literaturfestivals“ die provokante Österreicherin, die am 4. September im Berliner „Tipi“ gastiert, wieder aus. Ein neuer Fall von „Cancel Culture“ im Zeitalter der Jakobiner-Moderne. Warum der Vorwurf des Antisemitismus und Rassismus hier quatsch ist, beschreibt Gerhard Haase-Hindenberg in der „Jüdischen Allgemeine“, und Malte Lehming beschreibt im Tagesspiegel, „wie der gesellschaftliche Diskussionsraum kontinuierlich verkleinert wird“.