Schnittblumen raus aus Berlin!

 Weil die Pflanzen ihr Dasein mehr als Wegwerfartikel fristen, sollen in Zukunft Topfpflanzen verwendet werden. Das birgt ungeahnte Vorteile. Von Lorenz Maroldt.

Schnittblumen raus aus Berlin!
Foto: imago images/IPON

Unter dem Motto „Nachhaltiges Tagen“ drängt die Wirtschaftsverwaltung von Ramona Pop auf den Verzicht von Schnittblumen bei Veranstaltungen. Staatssekretär Christian Rickerts erklärt uns hier, warum (Q: Anfrage MdA Sebastian Czaja, FDP):

Schnittblumen werden meist nicht in Berlin produziert und verursachen daher hohe ökologische und Transportkosten. Darüber hinaus sind Schnittblumen „Wegwerf-/Einmalartikel“, die z.B. durch immer wieder verwendbare Topfpflanzen ersetzt werden können.“

Tja, außerdem lassen sich Topfpflanzen weiter werfen (für Sie getestet) – und falls Sie vergessen haben sollten, wie Schnittblumen aussehen: Wir hätten hier noch einen Strauß für Sie (allerdings gebraucht – es ist das Exemplar, das Ramona Pop gerade der Grünen-Spitzenkandidatin Bettina Jarasch überreicht hat).