Kiefholz-Grundschule: Ampel kommt frühestens in einem Jahr
Was können wir dafür, wenn die Kinder nicht richtig gucken? So ähnlich klingt die Antwort der Verkehrsverwaltung auf Lars Düsterhöfts (SPD) Anfrage „Sicher zur Schule und zurück – Ampel an der Kreuzung Kiefholzstraße Ecke Treptower Straße“. Vor rund einem Jahr sei die Baustellenampel am Schulweg zur Kiefholz-Grundschule in Alt-Treptow abgebaut worden, seitdem sei die Strecke deutlich gefährlicher für die Kids, schreibt der Abgeordnete. Der Senat kontert: Verkehrsbeobachtungen hätten gezeigt, dass selbst zu Spitzenzeiten „ausreichende Lücken in der Fahrzeugfolge vorhanden“ seien, die es Fußgängern mit der „notwendigen Sorgfalt und Aufmerksamkeit gestatten, nach kurzen Wartezeiten die Fahrbahn bis zur vorhandenen Mittelinsel zu queren und anschließend den zweiten Teil anzugehen“. Kurze Erinnerung: Es geht um Sechs- bis Zwölfjährige. Die das außerdem anders zu sehen scheinen, immerhin haben sie im April groß gegen die Situation demonstriert. Weil sich die Verkehrsdichte erhöht habe, hat die Verkehrsverwaltung nun aber doch eine Ampel angeordnet (frühester Betriebsbeginn: in einem Jahr). Mutter, wir danken dir!