Pro & Contra zur Randbebauung des Tempelhofer Feldes

nachdem Chef-Checkpointer Lorenz Maroldt beschrieben hatte, warum er die Pläne zur Teilbebauung des Tempelhofer Feldes eher von Rache als von Vernunft getrieben sieht, hatten wir Sie um Ihre Meinung gebeten – und haben einige Post bekommen. Tenor der Baubefürworter: Die Wohnungsnot hat sich seit dem Volksentscheid arg verschärft, die Fläche ist riesig, aber eintönig, die Anwohner (auch neue) ringsum würden von ihr profitieren.

Die Bebauungsgegner halten neben dem eindeutigen Volksvotum die schon jetzt überlastete Infrastruktur der City entgegen, die Einmaligkeit der Freifläche, den Widerspruch zwischen echter Linderung der Wohnungsnot und der behaupteten „behutsamen“ Bebauung. Manche treibt die Frage um, warum nicht erst systematisch Brachen, Flachbauten, Halbfertiges und leerstehende Bürogebäude auf ihr Wohnungsbaupotenzial hin abgeklopft werden. CP-Kollege Florian Schwabe hat die Argumente beider Seiten sortiert (T+).