LKA-Vizechef gibt Ermittlungsfehler bei Neuköllner Anschlagsserie zu

Die mutmaßlich von Neonazis begangene Serie von Angriffen auf Linke, Flüchtlingshelfer und andere, die sich in Neukölln engagieren, wurde bisher gelegentlich als eine Art höhere Gewalt dargestellt. Tatsächlich ging bei der Aufklärung allerdings einiges schief, wie der Vizechef des LKA gestern im Innenausschuss berichtete. So hätten die Beamten nach einem abgehörten Telefongespräch womöglich den Brandanschlag aufs Auto des Linken-Politikers Ferat Kocak im vergangenen Jahr verhindern können, wenn sie ihn mal gegoogelt hätten. Nur durch Glück hatten die Flammen nicht aufs Haus von Kocaks Eltern übergegriffen.