Wo Berlin bei der Jugendgewalt-Prävention kürzt

In Sachen Sparmaßnahmen gibt es etwas mehr Klarheit für die Träger der Berliner Jugendsozialarbeit: Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie kürzt 9,4 Prozent der für dieses Jahr eingeplanten Mittel zur Prävention von Jugendgewalt. Ein entsprechender Bericht wird heute im AGH-Unterausschuss Bezirke, Personal und Verwaltung besprochen. Unangetastet bleiben demnach Maßnahmen, bei denen es um die direkte Arbeit mit Jugendlichen und Familien geht.

Die Erhebung von Sanierungsbedarfen in Jugendfreizeiteinrichtungen und ein gesamtstädtischer Bericht zur sozialen Lage von Kindern und Jugendlichen entfallen allerdings komplett. Der Ausbau der Väterarbeit wird halbiert, die Aufstellung von neuen Sportgeräten um rund ein Drittel gekürzt, weitere Projekte ebenfalls eingedampft. Insgesamt schrumpft das Budget um rund 3,5 Millionen auf knapp 33,9 Millionen Euro. Noch 294 Tage bis Silvester.