Giffey verzichtet auf Wohnungsbau am Festplatz
Als Grüne und Linke die geplante Bebauung der Elisabeth-Aue im Pankower Norden ablehnten, warf Franziska Giffey ihren Koalitionspartnern „Zukunftsverweigerung“ vor: „Das Verhindern von Wohnungsneubau ist nicht progressiv, sondern rückwärtsgewandt und wirklichkeitsfern.“ Jetzt meldet die „B.Z.“, dass Giffey den Schaustellern per Schreiben einen Bestandsschutz für den Zentralen Festplatz am Kurt-Schumacher-Damm garantiert: „Eine Nutzung als möglicher Wohnungsbaustandort wurde vom Senat verworfen.“ Im Koalitionsvertrag klang das noch ganz anders – dort steht: „Wohnungsbaupotenziale wie zum Beispiel die Elisabeth-Aue, Zentraler Festplatz und Späthsfelde werden im Rahmen der Überarbeitung des ‚StEP Wohnen‘ ausgelotet und mit konkreten Zahlen untersetzt.“ Dazu der SPD-Abgeordnete Mathias Schulz, der hier seinen Wahlkreis hat: „Hier könnte in Zukunft ein ganz neues Stadtquartier mit bis zu 2000 Wohnungen entstehen, die wir in Berlin so dringend benötigen!“
Es kommentiert Ex-SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück: „Hätte, hätte, Fahrradkette“.