Kläranlage entsteht in der Nähe von Berlins größtem Wasserwerk

Nach einem Schwarzbau-Verdacht sorgt Tesla weiter für Schlagzeilen – nun wirft ein geplantes Klärwerk an der Spree Fragen auf. Aus dem Checkpoint. Von Stefan Jacobs

Kläranlage entsteht in der Nähe von Berlins größtem Wasserwerk
Baustelle vom Tesla-Werk in Grünheide mit Firmenlogo. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Neues von Tesla: Auf der Baustelle nahe der Stadtgrenze wurde ein mutmaßlicher Kältemitteltank gesichtet, der womöglich ohne Genehmigung errichtet wurde. Sollte das stimmen, könnte der kleine Schwarzbau für Tesla zum Problem werden, denn die Aufbewahrung des potentiell giftigen Kältemittels kann eine Kernfrage der strittigen Störfallszenarien sein. Die Chancen für einen Produktionsstart noch 2021 sind damit nicht gestiegen. Und der Köpenicker SPD-Abgeordnete Robert Schaddach erfuhr auf Anfrage vom Senat, dass für den weiteren Ausbau der Fabrik ein Industrieklärwerk geplant sei, das sein gereinigtes Wasser in die Müggelspree leitet – wenige km flussaufwärts vom größten Berliner Wasserwerk. Deshalb seien „an die Klarwassereinleitung sehr hohe Standards zu stellen“.